Finja – viel zu früh gegangen
Mit schwerem Herzen mussten wir von unserer Hovawart-Hündin Finja Abschied nehmen.
Finja wurde nur sieben Jahre alt. Knochenkrebs zwang uns zu einer Entscheidung, die kein Hundebesitzer jemals treffen möchte. Sie hinterlässt eine Lücke, die sich nicht schließen lässt.
Wer Finja kannte, erinnert sich an ihr Temperament, ihre Lebensfreude und ihre unerschütterliche Stärke. Sie war eine Kämpferin, die sich von gesundheitlichen Rückschlägen nie unterkriegen ließ. Selbst nach zwei Kreuzbandoperationen fand sie immer wieder zu ihrer Lebensfreude zurück und begegnete jedem neuen Tag mit Energie und Zuversicht.
Mit den Jahren war zwischen uns eine besondere Verbindung gewachsen. Finja verstand längst nicht mehr nur Worte, sondern auch die stillen Signale, einen Blick, eine kleine Geste. Gerade deshalb schmerzt ihr Verlust so sehr. Es ist immer schwer, einen treuen Begleiter gehen zu lassen. Einen Hund im besten Alter zu verlieren, der noch voller Lebensfreude steckt und mit dem man so tief verbunden ist, fühlt sich jedoch besonders grausam an.
Finja war nicht nur meine Gefährtin im Alltag. Sie war auch ein wichtiger Teil meiner fotografischen Arbeit. Für meine Abschlussarbeit in der Meisterklasse für Fotografie stand sie vor meiner Kamera.
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Damals endete meine Präsentation mit den Worten: "Das ist Finja." Heute muss ich diesen Satz leider korrigieren: "Das war Finja."
Doch in unseren Erinnerungen, in unseren Bildern und in unseren Herzen wird sie immer bleiben.
Gabi Steiner